Die Erstellung von Postern zur Präsentation wissenschaftlicher Daten

In diesem Lernmodul erfahren Sie, welche gestalterischen Grundlagen bei der Erstellung eines Posters zu beachten sind und wie Si…

Die Psychologie eines Posters

Ein Grundgedanke sei allem anderen vorangestellt: Jedes Poster bewirbt ein Produkt!
Und damit ist das Poster zwar dein Werk, aber du erstellst es für die Betrachterin oder
den Betrachter.
Mache es daher so einfach wie möglich, sich darauf zurecht zu finden und dein Poster zu mögen – vor allem, wenn du dafür eine Gegenleistung (z. B. eine Beurteilung, eine Note oder bei einer späteren wissenschaftlichen Tätigkeit z. B. Drittmittel oder eine Stelle) erhalten möchtest.

Es sollte plakativ sein
Das bedeutet, dass die Betrachterinnen und Betrachter in kurzer Zeit deine Inhalte erfassen können sollten und daher gezielt durch die Inhalte deines Posters hindurch geführt werden sollten. Die Hauptaussage muss ohne langes Lesen, langes Nachdenken oder Ablenkungen erfassen werden können.

Weniger ist mehr
Wenige Farben, wenige Schriften, pointiert formulierten Text, dazu hochwertige Abbildungen. Alles sollte auf das Wesentliche und Aussagekräftige reduziert werden. Eine gute Argumentationslinie, mit den richtigen Abbildungen untermauert, wird nicht besser, nur weil du noch mehr Inhalte präsentierst.

Rückschlüsse auf Arbeitsprozess
Jedes wissenschaftliche Poster soll die eigenen Leistungen, Resultate oder die eigene Forschung darstellen. Im besten Fall dient das Poster im späteren wissenschaftlichen Arbeitsleben dem Einwerben von Fördermitteln oder einer neuen Stelle für die Autorin oder den Autor. Das Poster präsentiert die Qualität der Arbeit. Kurz gesagt: Ist das Poster nachlässig gestaltet, wird die Betrachterin oder der Betrachter – zumindest unbewusst – einen Eindruck von nicht sorgfältiger Arbeit haben und das über das Poster hinaus in Bezug auf die zugrunde liegende Arbeitsleistung.



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