ILIAS an der Justus-Liebig-Universität Gießen
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E-Learning-Wegweiser

Der E-Learning-Wegweiser zeigt Möglichkeiten des Einsatzes neuer Medien in der Hochschullehre.

E-Learning-Wegweiser der JLU Gießen

Der E-Learning-Wegweiser zeigt Möglichkeiten des Einsatzes neuer Medien in der Hochschullehre. Häufig kommen hierbei webbasierte Angebote zum Einsatz, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung eingebunden sein können (Anreicherung, Integration, Virtualisierung, siehe hierzu auch Bremer, "Überblick über die Szenarien netzbasierten Lehrens und Lernens").
Neben typischen und bewährten E-Learning-Umsetzungen, möchten wir auch einige Varianten darstellen, die verschiedene E-Learning-Angebote zu unterschiedlichen Zwecken kombinieren. Kreativität ist also gefragt! Der Fokus sollte dabei immer auf einem erkennbaren Mehrwert liegen, der durch den E-Learning-Einsatz für Lernende und Lehrende erreicht werden soll. Der Mehrwert kann bspw. sein, dass der E-Learning-Einsatz eine neue didaktische Methode unterstützt oder organisatorische Prozesse vereinfacht.
Um die Qualität eines konkreten Lehrangebots verbessern zu können, können unterschiedliche E-Learning-Maßnahmen zum Einsatz kommen. Sie sind abhängig vom didaktischen Setting: So müssen i.d.R. andere Problemfelder bei der Vermittlung von Grundlagenwissen für eine große Studierendengruppe (Vorlesung) berücksichtigt werden, als bei der Vertiefung von Wissen in Kleingruppenarbeit (Seminar).
Daher werden wir die konkreten Umsetzungsbeispiele anhand der Veranstaltungstypen kategorisieren. Als Gedankenstütze können Sie sich die didaktischen Settings der verschiedenen Veranstaltungstypen zunächst über die Übersichts-Informationen aufrufen. Zu den konkreten Umsetzungen mit Beispielen gelangen Sie dann durch einen Klick auf die passende Kategorie.
Hier finden Sie zur Veranschaulichung eine Übersicht der Struktur des E-Learning-Wegweisers.
 
Vorlesung - Überblick
Das Kolleg des Henricus de Allemania, 14. Jh.
Bildrecht: Bildagentur für Kunst, Kultur und Geschichte, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Berlin/bpk / Kupferstichkabinett, SMB / Jörg P. Anders
Vorlesungen gibt es seit der Frühzeit der Universitäten im Mittelalter, also lange vor dem Buchdruck. In einer Vorlesung las der Dozent den Studierenden eigene oder fremde Werke vor und kommentierte diese (Quelle: Wikipedia). In jüngerer Zeit werden die Vorträge meist durch computergestützte Beamer-Präsentationen unterstützt.
 
Das Setting "Vorlesung" ist durch folgende Eigenschaften gekennzeichnet:
  • Methode: Vortrag (frontal) durch Experten, lehrerzentriert
  • Rolle des Lehrenden: Experte, Vortragende/r
  • Ziel: Inhaltsvermittlung (Grundlagen und Faktenwissen), Einführung in ein Thema
  • Interaktionsgrad: i.d.R. gering, Möglichkeiten zum Nachfragen
  • Anzahl der Teilnehmer/-innen: hoch (50 bis 1.000)
  • Studierende: i.d.R. heterogenes Vorwissen der Studierenden zum Thema, keine Anwesenheitspflicht
  • Besonderheiten: 90 Minuten konzentriertes "Zuhören" fällt sehr schwer, Lehrende kann durch entsprechende Rhetorik motivieren und Akzente setzen
Zu den Details von E-Learning-Umsetzungen in Verbindung mit Vorlesungen gelangen Sie hier.
Seminar - Überblick
In Seminaren steht die eigenständige Erarbeitung vertiefender Inhalte zu einem bestimmten Themengebiet durch die Studierenden im Mittelpunkt.
  • Methode: variabel (Referate, Posterpräsentationen, Kleingruppenarbeit etc.), lernerzentriert
  • Rolle des Lehrenden: variabel (vom Instruktor bis zum Prozessbegleiter)
  • Ziel: Inhaltserarbeitung durch die Studierenden, Vertiefung
  • Interaktionsgrad: i.d.R. hoch
  • Anzahl der Teilnehmer/-innen: begrenzt (30)
  • Studierende: Grundlagenwissen vorhanden, Anwesenheitspflicht
  • Besonderheiten: viel Raum für Diskussion und Reflexion, Hausarbeiten o.ä. als Leistung
Zu den Details von E-Learning-Umsetzungen in Verbindung mit Seminaren gelangen Sie hier.
Übung/Tutorium/Praktikum - Überblick
In Übungen, Tutorien und Praktika steht die Einübung der in den Vorlesungen vermittelten Stoffe, die Vertiefung anhand von Aufgaben sowie die Praxis im Mittelpunkt.
  • Methode: Bearbeitung von Aufgaben, praktische Anwendung von Wissen
  • Rolle des Lehrenden: vor allem Prozessbegleiter, in Tutorien übernehmen Studierende diese Rolle
  • Ziel: Erwerb praktischer Fähigkeiten und Fertigkeiten, Anwendung wissenschaftlicher Techniken
  • Interaktionsgrad: i.d.R. hoch und intensiv
  • Anzahl der Teilnehmer/-innen: sehr begrenzt (<=15)
  • Studierende: Grundlagenwissen vorhanden, meist Anwesenheitspflicht
  • Besonderheiten: Fokus auf Betreuung und Begleitung
Zu den Details von E-Learning-Umsetzungen in Verbindung mit Übungen/Tutorien/Praktika gelangen Sie hier.
In den folgenden drei Kategorien finden Sie Details zu E-Learning-Umsetzungen verschiedener Lehrveranstaltungstypen:

Veranstaltungstypen

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Symbol Kategorie
Alternativ können Sie auch die verschiedenen E-Learning-Methoden und -Werkzeuge direkt auswählen oder sich typische Probleme anzeigen lassen, welche mit E-Learning gelöst werden können.

Methoden und Werkzeuge

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Alphabetisches Stichwortverzeichnis
Symbol Kategorie

Probleme und Lösungen

Symbol Glossar
Veranstaltungstyp: VorlesungVeranstaltungstyp: SeminarVeranstaltungstyp: Übung, Tutorium, PraktikumMethodenWerkzeugeE-Learning-Wegweiser
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