Verarbeitung des Gelesenen mithilfe des Textmaterials ohne Einbringung von eigenem Hintergrundwissen (datengeleitet).
Lutjeharms (2010: 12)
deduktiv/Deduktion, -e
In diesem Kontext: Methode des Grammatikunterrichts, bei der zu Beginn die Grammatik erläutert wird, um sie danach anhand von Beispielen zu bestätigen.
In diesem Kontext: Methode des Grammatikunterrichts, bei der zu Beginn die Grammatik erläutert wird, um sie danach anhand von Beispielen zu bestätigen.
Rösler (2012: 70)
Einsprachigkeit, -e
Durch die Einsprachigkeit wurde sich erhofft, dass die L1 in den Hintergrund geraten würde und sich neue Welt und neue Sprache direkt verbinden.
Diese Methode stellt 5 Lesestrategien (Survey, Question, Read, Recite, Review) in einem sinnvollen Ablauf zusammen
Rosebrock & Nix (2017: 76ff.)
Gemeinsamer europäischer Referenzrahmen (GER)
Der GER wurde auf Anweisung des Europarats ausgearbeitet, um als Grundlage für Lehrpläne, Prüfungen und Lehrwerke in Europa zu dienen, und unterscheidet sprachliche Kompetenzen in verschiedenen Nivea…
Der GER wurde auf Anweisung des Europarats ausgearbeitet, um als Grundlage für Lehrpläne, Prüfungen und Lehrwerke in Europa zu dienen, und unterscheidet sprachliche Kompetenzen in verschiedenen Niveaustufen.
Rösler (2012: 265)
Hör-Seh-Verstehen, -s
Das Hör-Seh-Verstehen integriert auch die Rezeption von audiovisuellen Medien (z.B. Videos), bei denen man gleichzeitig Gehörenes und Gesehenes verarbeiten muss.
Das Hör-Seh-Verstehen integriert auch die Rezeption von audiovisuellen Medien (z.B. Videos), bei denen man gleichzeitig Gehörenes und Gesehenes verarbeiten muss.
Liedke (2018: 80)
Hörstil, -r
Die Art und Weise, wie je nach Text und Ziel gelesen wird (z.B. kursorisches und globales Hören).
Die Art und Weise, wie je nach Text und Ziel gelesen wird (z.B. kursorisches und globales Hören).
Rösler (2012: 133)
Hörverstehen, -s
Das Hörverstehen meint die Informationsverarbeitung aus gesprochenem Textmaterial, die aus einem Wechselspiel von top-down und bottom-up Prozessen besteht.
Das Hörverstehen meint die Informationsverarbeitung aus gesprochenem Textmaterial, die aus einem Wechselspiel von top-down und bottom-up Prozessen besteht.
Porsch et al. (2010: 151)
Implizites Wissen, -s
In diesem Kontext: Unbewusstes Beherrschen von grammatischem Wissen.
In diesem Kontext: Unbewusstes Beherrschen von grammatischem Wissen.
Siebold (2011: 15)
induktiv/Induktion, -e
In diesem Kontext: Methode des Grammatikunterrichts, bei der zum Beispiel auf Basis eines Textes Merkmale bestimmt werden, die wiederum durch grammatische Regeln verallgemeinert werden.
In diesem Kontext: Methode des Grammatikunterrichts, bei der zum Beispiel auf Basis eines Textes Merkmale bestimmt werden, die wiederum durch grammatische Regeln verallgemeinert werden.
Die Wende zu einem kommunikativen Fremdsprachenunterricht, in dem die Lernenden selbst authentisch sprechen.
Rösler (2012: 76)
Kreatives Schreiben, -s
Beim kreativen Schreiben werden Lernenden wenige Vorgaben gemacht, sodass sie viel Freiheit haben, den Inhalt eines Textes selbst zu bestimmen. Typische Textformen sind z.B. das Gedicht oder die Kurz…
Beim kreativen Schreiben werden Lernenden wenige Vorgaben gemacht, sodass sie viel Freiheit haben, den Inhalt eines Textes selbst zu bestimmen. Typische Textformen sind z.B. das Gedicht oder die Kurzgeschichte.
Rösler (2012: 139)
lautes Denken, -s
Die Lehrkraft verbalisiert bei dieser Methode laut die gedanklichen Prozesse bei der Anwendung von Lesestrategien.
Die Art und Weise wie gelesen wird (z.B. orientierend (skimming) oder suchend (scanning) lesen).
Henseler & Surkamp (2019: 89f.)
Lesestrategie, -e
Mit einer bestimmten Zielsetzung bewusst durch ein Mittel im Leseprozess zu handeln, indem z.B. Textstellen unterstrichen werden, um auf wichtige Informationen zu fokussieren.
Mit einer bestimmten Zielsetzung bewusst durch ein Mittel im Leseprozess zu handeln, indem z.B. Textstellen unterstrichen werden, um auf wichtige Informationen zu fokussieren.
Henseler & Surkamp (2019: 89f.)
Lesetechnik, -e
Reine Techniken (z.B. Überschriften setzen), die nicht mit einem bestimmten Ziel (z.B. Strukturierung des Textes) eingesetzt werden.