Teil 3.3 Vermeidung von Plagiaten

Plagiaten

Plagiate vermeiden – wissenschaftlich sauber arbeiten

Wissenschaft lebt vom Austausch von Gedanken – aber dieser Austausch funktioniert nur dann fair und transparent, wenn du klar machst, woher deine Ideen stammen. Plagiate – also das Nichtkenntlichmachen fremder Gedanken, Texte oder Ideen – gelten als schwerwiegender Verstoß gegen die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens.
Im Studium Social Sciences ist das besonders relevant: Du arbeitest oft mit theoretischen Konzepten, Zitaten aus Fachliteratur oder Daten aus Studien. Diese müssen sorgfältig belegt werden – sonst riskierst du nicht nur Punktabzug, sondern im schlimmsten Fall die Aberkennung deiner Prüfungsleistung.

Was genau ist ein Plagiat?

Ein Plagiat liegt vor, wenn du:

  • wörtlich aus einer Quelle übernimmst, ohne Zitatkennzeichnung,
  • sinngemäß (also indirekt) übernimmst, ohne Quellenangabe,
  • Bilder, Tabellen, Daten oder Ideen nutzt, ohne Nennung der Herkunft,
  • fremde Texte umformulierst, aber den Ursprung nicht angibst,
  • Texte von anderen (z. B. aus dem Internet) ganz oder teilweise übernimmst und als eigene Leistung ausgibst.

Merke: Auch nicht beabsichtigte Plagiate gelten als Verstoß – Unwissen schützt nicht vor Konsequenzen.

Tools & Tipps

Verwende an der JLU verfügbare Plagiatserkennungssysteme, wenn sie angeboten werden – etwa über ILIAS oder den Fachbereich.

Lies die Plagiatsbroschüre deiner Universität:

Plagiatsbroschüre der JLU



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