ILIAS der Justus-Liebig-Universität Gießen
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Test und Fragenpool für Tests

ILIAS
Erstellen und verwalten
Zur Überprüfung des Lernerfolgs können Sie in ILIAS Tests einsetzen. Tests sind eigenständige Objekte und können außerhalb und innerhalb von Lerneinheiten im Magazin erstellt werden. Über das Drop-Down-Menü in der oberen rechten Ecke können Sie einen neuen Test hinzufügen. Auf der folgenden Seite können Sie dann auswählen, ob sie einen neuen Test erstellen, einen Test importieren oder einen bereits auf der Installation bestehenden Test kopieren wollen.
Fragenpools für Tests
Ein Fragenpool dient als Container für Fragen und muss angelegt werden, bevor ein Test erstellt werden kann. In einem Test können Sie Fragen aus verschiedenen Fragenpools verwenden. Wenn Sie einen Test importieren, müssen Sie die beinhalteten Fragen einem ihrer Fragenpools zuweisen. Möchten Sie, dass diese separat verfügbar sind, müssen Sie einen entsprechenden Fragenpool vor dem Import anlegen.
Fragenpools wiederverwenden
Fragen aus Fragenpools können in beliebig vielen Tests wieder verwendet werden. Sie könnten zum Beispiel für verschiedene Thematiken separate Fragenpools anlegen und diese dann in Tests kombinieren. Hier ist es ebenfalls möglich diese Fragen zufällig auswählen zu lassen, sie können dabei aber bestimmen, wieviele Fragen aus jedem Fragenpool verwendet werden sollen.
(Quelle: demo.ilias.de)

Dokumentation

  • Bedienungsanleitung für ILIAS 5.4: Bedienungsanleitung für alle Benutzer » 3 Die Arbeit mit verschiedenen Typen von Lernobjekten » 3.6 Tests bearbeiten
  • Bedienungsanleitung für ILIAS 5.4: Bedienungsanleitung für Autoren » 15 Tests erstellen und verwalten

Tutorials

Test erstellen in ILIAS 5 (Thomas Schroeder, FHöV NRW)
Tests, Fragenpool und Fragetypen - Teil 1: Die Objekte und ihre Erstellung (Technische Hochschule OWL)
Tests, Fragenpool und Fragetypen - Teil 2: Die Fragetypen (Technische Hochschule OWL)
Tests, Fragenpool und Fragetypen - Teil 3: Die Einstellungen (Technische Hochschule OWL)
Tests, Fragenpool und Fragetypen - Teil 4: Automatische Auswertung (Technische Hochschule OWL)

Beispiele

Symbol Test
Demo-Test mit allen automatisch auswertbaren ILIAS-Fragetypen.
Symbol Test
mit Zufallsfragen aus dem Beispiel-Fragenpool
Symbol Test
mit Zufallsfragen aus dem Beispiel-Fragenpool
Symbol Fragenpool für Tests
Wenn Sie in ILIAS eingeloggt sind, können Sie diesen Fragenpool selber um weitere Fragen erweitern, die Ihnen dann ggf. in einem erneuten Durchlauf des Beispiel-Selbsttests oder der Beispiel-E-Klausur gestellt werden.
Symbol Test
Ein Test mit rein fiktiven Fragen und fiktiven Antworten

Weiterführende Materialien und Informationen

Symbol Datei
Leitfaden zu Prüfungsdidaktik, Fragengestaltung, Prüfungsrecht usw.
pdf   2,5 MB   16. Nov 2015, 2:41pm  
Symbol Weblink
Michael Vogt, Stefan Schneider (2009)
Symbol Datei
Die im Rahmen des Projekts „WM³ Weiterbildung Mittelhessen“ entstandene Broschüre beantwortet Ihnen erste Fragen.
pdf   4,3 MB   16. Mär 2015, 10:42am  
Symbol Weblink
Handbücher des Instituts für Medizinische Lehre der Universität Bern, Abteilung für Assessment und Evaluation
Symbol Lernmodul ILIAS

Didaktische Szenarien und Methoden

Symbol Kategorielink
Sogenannte formative Tests begleiten den Lernprozess der Studierenden und können automatisiert ausgewertet werden.
Symbol Kategorielink
E-Klausuren sind i.d.R. als Abschlussprüfung einer Lehrveranstaltung oder eines Moduls geeignet und fallen in die Kategorie der

Tipps und Tricks

Test-Szenarien und Test-Einstellungen
Tests zur Lernbegleitung (freiwillig, anonym, auf Distanz)
Tests zur Lernbegleitung helfen dem Studierenden seinen eigenen Lernstand bzw. Lernfortschritt zu kontrollieren. Lernmaterialien zur Inhaltsvermittlung (z.B. Lernmodule) können durch Vor- und Nachtests sinnvoll ergänzt werden. Durch den Einsatz von Vorbedingungen ist auch eine Lernverlaufssteuerung möglich. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie die Studierenden hierdurch nicht zu sehr in ihrer Bewegungsfreiheit und bei ihrer individuellen Lernstrategie einschränken.
Tests zur Leistungskontrolle (verpflichtend, personalisiert, auf Distanz)
Tests zur Leistungskontrolle können in verschiedenen Szenarien zu unterschiedlichen Zwecken und in verschiedenen Ausprägungen zum Einsatz kommen, z.B.
  • Tests als Eingangsvoraussetzung
    Beispiel: Die Teilnehmer*innen einer Praktikumsveranstaltung müssen im Vorfeld einen Test absolvieren, der die theoretischen Grundlagen und/oder die Kenntnis der Sicherheitsvorkehrungen prüft.
  • Einstufungstests
    Beispiel: Die Teilnehmer*innen an Sprachkursen müssen einen Einstufungstest absolvieren, über den das vorhandene Sprachniveau geprüft wird und auf dessen Grundlage sie in die verschiedenen Sprachkurse eingeteilt werden.
  • Tests als Prüfungsvorleistung 
    Beispiel: Die Teilnehmer*innen an einer Veranstaltung müssen eine festgelegte Anzahl an regelmäßig (z.B. wöchentlich) angebotenen Tests absolvieren und/oder bestehen, um zu der Modulabschlussprüfung zugelassen zu werden.
Strategien und Einstellungen zur Minderung der Täuschungswahrscheinlichkeit
Testvarianten und Fragenvarianten
Herausforderung: Alle Testvarianten müssen untereinander gleichwertig sein, d.h. die jeweils unterschiedlich ausgewählten Fragen müssen den gleichen Schwierigkeitsgrad besitzen.

Testvarianten mit fest definierter Fragenauswahl

  • In dem ILIAS-Kurs zur Veranstaltung pro Testvariante eine geschlossene Gruppe anlegen und die Studierenden in die Gruppen aufteilen (die Studierenden müssen zuvor dem ILIAS-Kurs beigetreten sein).
    • Da die Gruppen geschlossen sind, sieht jeder Studierender nur seine eigene Gruppe.
    • Alle Gruppen sollten den selben Namen tragen, damit sich die Studierenden nicht über die Gruppennamen austauschen können.
    Vorteil: Die Studierenden wissen nicht, wer in welcher Gruppe ist, in welcher Gruppe man selber ist und wie viele Gruppen (d.h. wie viele Testvarianten) es eigentlich gibt.
  • Die Testvarianten, die ebenfalls gleich benannt sein sollten, in den jeweiligen Gruppen ablegen.
Gruppeneinstellungen

Test mit zufälliger Fragenauswahl

  • Pro Fragestellung einen separaten Fragenpool erstellen.
  • In jedem Fragenpool verschiedene, gleichwertige(!) Varianten der selben Fragestellung erstellen.
  • Test mit zufälliger Fragenauswahl erstellen, so dass aus jedem Fragenpool pro Testdurchlauf jeweils eine Fragenvariante per Zufall ausgewählt wird.
Bei einem Test mit 15 Fragen und 5 Fragenvarianten je Frage ergeben sich somit 515=30.517.578.125 verschiedene Testvarianten, die sich jeweils in mindestens einer Frage unterscheiden.
Mischen von Fragen und Antwortmöglichkeiten
Herausforderung: Die Fragen dürfen nicht aufeinander aufbauen oder einer thematischen Reihenfolge folgen.
Das automatische Durchmischen der Reihenfolge der Fragen ist eine Standard-Einstellung in E-Klausuren und auch für Tests zur Leistungskontrolle zu empfehlen. Gleichermaßen das Durchmischen der Antwortmöglichkeiten in geschlossenen Fragetypen (z.B. Multiple Choice).
Zeitbeschränkungen und Bearbeitungsdauer
Herausforderung: Bei technischen Problemen (serverseitig wie clientseitig) kann sich eine fest eingestellte Klausurdauer nachteilig für einzelne Teilnehmer auswirken.
Bei der Konfiguration eines Tests gibt es verschiedene Optionen, mit denen Zeitvorgaben gemacht werden können:
  • Verfügbarkeit: legt fest, in welchem Zeitraum der Zugriff auf das Test-Objekt möglich ist.
  • Zugang: legt fest, in welchem Zeitraum der Test gestartet und bearbeitet werden darf.
    Es gilt: Anfang der VerfügbarkeitStart des Zugangs < Ende des ZugangsEnde der Verfügbarkeit
  • Bearbeitungsdauer: legt fest, wie lange der Test bearbeitet werden darf.
    Es gilt: BearbeitungsdauerEnde des ZugangsStart des Zugangs
    Hinweis 1: Die Bearbeitungszeit läuft auch dann weiter, wenn der Test während der Bearbeitung unterbrochen wird, sei es absichtlich durch den Prüfling oder aufgrund eines technischen Problems.
    Hinweis 2: Wird der Test zu spät gestartet, kann unter Umständen nicht die volle Bearbeitungsdauer ausgeschöpft werden. Die Bearbeitungzeit endet mit Ende des Zugangszeitraums, auch wenn dieser vor dem Ende der Bearbeitungsdauer liegt.
Grundsätzlich ist die Festlegung aller dieser Zeiträume optional. In E-Klausuren wird beispielsweise ganz auf Zeitbeschränkungen verzichtet, da E-Klausuren analog zu „herkömmlichen“ Klausuren in Präsenz durchgeführt werden. Die Teilnehmer*innen müssen die Klausur daher eigenständig abgeben, sie wird ihnen nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt aus der Hand gerissen.
Aus Gründen der Systemstabilität und Performanz sollten Spitzenlasten1 wenn möglich vermieden werden. Daher sollte, insbesondere bei größeren Teilnehmerzahlen, der Zeitraum des Test-Zugangs möglichst großzügig gegenüber der Bearbeitungsdauer gewählt werden. Bei Teilnehmerzahlen von mehr als 200 Studierenden ist anzuraten mehrere Tests mit unterschiedlichen Zugangszeiten einzurichten.
Tests, die nicht der Leistungskontrolle dienen, sollten ohne Zeitbeschränkungen konfiguriert werden.
Zusätzlich kann der Zeitpunkt festgelegt werden, ab wann die Ergebnisse einsehbar sind (sofern eine Ergebniseinsicht gewünscht ist). Dieser sollte sinnvollerweise nach dem Ende des Zugangs und noch vor dem Ende der Verfügbarkeit liegen, somit gilt:
Ende des ZugangsFreigabe der Ergebnisse < Ende der Verfügbarkeit

Beispiel

  • Der Test soll am Montag, den 20. Juli, um 10:00 Uhr starten.
  • Als Bearbeitungsdauer sind 90 Minuten angesetzt.
  • Die Teilnehmer*innen sollen sich 15 Minuten vor Beginn des Tests im System einfinden und schon Zugriff auf den Einleitungstext haben.
  • Um möglichen technischen Problemen vorzubeugen, die beim Starten eines Tests bei einzelnen Teilnehmer*innen auftreten könnten (s.o.), wird ein Zeitpuffer von 30 Minuten angesetzt, d.h. die Teilnehmer*innen haben in einer Zeit von 120 Minuten eine individuelle Bearbeitungsdauer von 90 Minuten.
  • Da der Test auch offene Fragen beinhaltet, setzen die Prüfer eine Zeit von einer Woche für Nachkorrektur und manuelle Bewertung an.
  • Im Anschluss an die Korrekturphase sollen die Studierenden die Möglichkeit einer Ergebniseinsicht haben
    Die Ergebnisse sollen für eine Woche freigeschaltet und einsehbar sein.
Folgende Test-Einstellungen sind demnach vorzunehmen:
  • Zeitlich begrenzte Verfügbarkeit:
    Anfang: 20.07.2020 9:45 Uhr
    Ende: 03.08.2020 12:00 Uhr
  • Zugang:
    Start: 20.07.2020 10:00 Uhr
    Ende: 20.07.2020 12:00 Uhr
  • Bearbeitungsdauer begrenzen: aktiviert
    Bearbeitungsdauer: 90 Minuten
  • Teilnehmer sehen Ergebnisse: aktiviert
    Zeitpunkt: Ab definiertem Datum: 27.07.2020 12:00 Uhr
1 Wenn zum Beispiel 10 Lehrende unabhängig von einander zur selben Zeit einen Test mit Teilnehmerzahlen von jeweils 500 Studierenden ansetzen, kann es zu punktuellen Spitzenlasten von 5000 gleichzeitigen Zugriffen kommen, die die Stabilität und Performanz des Systems gefährden.
Allgemeine Einstellungen
Alternativ bei Test mit zufälliger Fragenauswahl (s.o.):
Die oben eingetragenen Zeiten sind nur beispielhaft analog zu dem oben genannten Beispiel.
Die oben eingetragenen Zeiten sind nur beispielhaft analog zu dem oben genannten Beispiel.
Die oben eingetragene Bearbeitungsdauer ist nur beispielhaft analog zu dem oben genannten Beispiel.
Die Option „Automatisches Speichern“ sollte nur dann gesetzt werden, wenn Sie einen Test mit Freitextfragen erstellt haben, bei denen Sie längere Textantworten erwarten. Andernfalls sollten Sie diese Option aus Performanzgründen deaktiviert lassen.
Auswertung
Das oben eingetragene Datum ist nur beispielhaft analog zu dem oben genannten Beispiel.

Kopiervorlage:

Symbol Test

Online-Test

Um dieses Objekt zu nutzen, müssen Sie angemeldet sein und entsprechende Zugriffsrechte besitzen.  
E-Klausuren (verpflichtend, personalisiert, in Präsenz)
E-Klausuren werden nicht über die ILIAS-Lernplattform abgewickelt, sondern über ein separates Prüfungssystem. Damit sich die Studierenden optimal auf das Format einer E-Klausur vorbereiten können, ist es allerdings zu empfehlen den Studierenden über die ILIAS-Lernplattform eine Übungsklausur zur Verfügung zu stellen, die der geplanten E-Klausur, was die Auswahl der Fragetypen und die Testeinstellungen angeht, nahe kommt.
Weitere Informationen zu E-Klausuren finden Sie hier:
E-Learning-Wegweiser: E-Klausur
Allgemeine Einstellungen
Die Option „Automatisches Speichern“ sollte nur dann gesetzt werden, wenn Sie einen Test mit Freitextfragen erstellt haben, bei denen Sie längere Textantworten erwarten. Andernfalls sollten Sie diese Option aus Performanzgründen deaktiviert lassen.
Auswertung

Ohne Ergebniseinsicht

Mit Ergebniseinsicht

Das unten eingetragene Datum ist nur beispielhaft und sollte in der Zukunft liegen. Im konkreten E-Klausur-Szenario wird nach Abgabe aller Tests die Option "Zeitpunkt" von der E-Klausur-Aufsicht manuell auf "Sofort" umgeschaltet, um die Ergebniseinsicht zu aktivieren. Für eine Übungsklausur in der ILIAS-Lernplattform könnte man die Option auch auf "Nach Testdurchlauf" einstellen.

Kopiervorlage:

Symbol Test

E-Klausur

Um dieses Objekt zu nutzen, müssen Sie angemeldet sein und entsprechende Zugriffsrechte besitzen.  
Eingabe eines Notenschemas
Bestanden/Nicht bestanden (Standardeinstellung, für Selbsttests)
Notenschema mit zwei Notenstufen: "bestanden" und "nicht bestanden".
Die Bestehensgrenze liegt standardmäßig bei 50%, kann aber beliebig verändert werden.
Notenschema
Notenschema
Notenschema gemäß den "Allgemeinen Bestimmungen für modularisierte und gestufte Studiengänge" der JLU Gießen (für E-Klausuren)
Notenschema mit sechs Notenstufen gemäß den "Allgemeinen Bestimmungen für modularisierte und gestufte Studiengänge" der Justus-Liebig-Universität Gießen, vgl.
Notenschema
Notenschema
oder
Notenschema
Notenschema
Weitere Notenschemata sind je nach Einsatzzweck beliebig konfigurierbar.
Bewertung von Multiple-Choice-Fragen
Bei der Bewertung der Antwort-Optionen einer Multiple-Choice-Frage gibt es insgesamt vier Fälle, die man unterscheiden muss:
  • eine richtige Antwort, die vom Testteilnehmer ausgewählt wurde
  • eine richtige Antwort, die vom Testteilnehmer nicht ausgewählt wurde
  • eine falsche Antwort, die vom Testteilnehmer ausgewählt wurde
  • eine falsche Antwort, die vom Testteilnehmer nicht ausgewählt wurde
Die Bewertung einer richtigen Antwort, die vom Testteilnehmer ausgewählt wurde, sollte identisch sein mit der Bewertung einer falschen Antwort, die vom Testteilnehmer nicht ausgewählt wurde ("Bonus").
Umgekehrt sollte die Bewertung einer richtigen Antwort, die vom Testteilnehmer nicht ausgewählt wurde, identisch sein mit der Bewertung einer falschen Antwort, die vom Testteilnehmer ausgewählt wurde ("Malus").
Technisch lässt sich bei jeder Antwort-Option die Bewertung individuell einstellen, je nachdem, ob die Antwort-Option ausgewählt oder nicht ausgewählt wurde. Eine solch individuelle Einstellung ist allerdings sowohl fehleranfällig als auch gefährlich.
Um die Bewertungseinstellungen zu vereinfachen und zu vereinheitlichen, möchten wir hier 4 verschiedene, etablierte Bewertungsschemata vorstellen, die abhängig von dem Testszenario (Selbsttest, Einstufungstest, E-Klausur etc.), der Art der Fragestellung und ggf. weiteren Kriterien eingesetzt werden können.

Bewertungsschemata

  • Volle Punktzahl (VP)
    Alles oder nichts: Die volle Punktzahl wird vergeben, wenn alle Antwort-Optionen korrekt ausgewählt (bzw. nicht ausgewählt) wurden. Bei mindestens einem Fehler gibt es 0 Punkte.
    Bereits mit einer falschen Antwort macht man sich alle richtigen Antworten kaputt. Daher ist von diesem Bewertungsschema eher abzuraten, insbesondere bei mehr als 4 Antwort-Optionen.
    Bitte beachten Sie: Eine Vergabe von Teilpunkten (s.u.) führt in der Regel zu einer gerechteren und differenzierteren Bewertung.
    Im Gegensatz hierzu werden bei VP TeilnehmerInnen, die fast alles wissen (nur eine Antwort falsch haben), gleich gesetzt mit TeilnehmerInnen, die gar nichts wissen (alle Antworten falsch haben). Die A-priori-Wahrscheinlichkeit bei einer MC-Frage die volle Punktzahl zu erreichen liegt im Übrigen bei \( \frac{1}{2^n} \), d.h. bei z.B. 4 Antwort-Optionen läge die A-priori-Wahrscheinlichkeit bei nur 0,0625 %, dass man die volle Punktzahl erreicht. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass bei der Auswahl des Bewertungsschemas VP die A-priori-Wahrscheinlichkeit bei einer Frage mit 0 Punkten rauszugehen bei 99,9375 % liegt.
  • Halbpunktebewertung (HP)
    Bei genau einem Fehler wird die Hälfte der Gesamtpunktzahl vergeben. Bei mehr Fehlern gibt es 0 Punkte.
    Je nach Kontext (s.o.) bei mehr als 4 Antwort-Optionen nicht zu empfehlen, da das Bewertungsschema nicht mit der Anzahl der Antworten skaliert.
  • Empfehlung
    für E-Klausuren
    Automatische Teilpunktebewertung mit Punktabzug (ATP)
    Für jede korrekt ausgewählte (bzw. nicht ausgewählte) Antwort-Option werden gleichmäßig Teilpunkte der Gesamtpunktzahl vergeben. Bei falsch ausgewählten (bzw. nicht ausgewählten) Antwort-Optionen werden die Teilpunkte abgezogen.
    Sehr gerechtes und flexibles Bewertungsschema mit niedriger Ratewahrscheinlichkeit. Insbesondere zu empfehlen, wenn die Anzahl der Antwort-Optionen bei den Fragen des zugehörigen Tests sehr stark variiert, da das Bewertungsschema mit der Anzahl der Antworten skaliert.
  • Empfehlung
    für Selbsttests
    Automatische Teilpunktebewertung ohne Punktabzug (AT)
    Für jede korrekt ausgewählte (bzw. nicht ausgewählte) Antwort-Option werden gleichmäßig Teilpunkte der Gesamtpunktzahl vergeben. Bei falsch ausgewählten (bzw. nicht ausgewählten) Antwort-Optionen werden keine Punkte abgezogen.
    Empfohlen in erster Line für Selbsttests, da bei zufällig ausgewählten Antwort-Optionen die Wahrscheinlichkeit höher ist noch Teilpunkte zu erreichen, d.h. die Ratewahrscheinlichkeit ist vergleichsweise hoch.

Wichtige Voraussetzungen für die Anwendung der Bewertungsschemata

  • Die Antwort-Optionen müssen eindeutig richtig oder falsch sein.
  • Die Antwort-Optionen müssen unabhängig voneinander sein.
  • Die Antwort-Optionen sollten gleichwertig/gleich bedeutsam im Bezug auf die Gesamtfragestellung sein.
Im Folgenden finden Sie die Bewertungseinstellungen zu den verschiedenen Bewertungsschemata im Vergleich, abhängig von der Anzahl der Antwort-Optionen. Als Gesamtpunktzahl wurde hier der Einfachheit halber die Anzahl der Antwort-Optionen genommen (Bonus = 1). Je nach Schwierigkeitsgrad einer Fragestellung kann und sollte die Gesamtpunktzahl einer Frage im konkreten Fall natürlich variieren.
3 Antwort-Optionen
Gesamtpunktzahl: 3 (1 Teilpunkt pro korrekt ausgewählter (bzw. nicht ausgewählter) Antwort-Option, Bonus = 1)
VP
HP
ATP
AT
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
richtige Antwort
1
-2
1
-0.5
1
-1
1
0
richtige Antwort
1
-2
1
-0.5
1
-1
1
0
falsche Antwort
-2
1
-0.5
1
-1
1
0
1
Punktzahl, wenn alles richtig:
3
3
3
3
Punktzahl bei 1 Fehler:
0
1.5
1
2
Punktzahl bei 2 Fehlern:
0
0
0
1
4 Antwort-Optionen
Gesamtpunktzahl: 4 (1 Teilpunkt pro korrekt ausgewählter (bzw. nicht ausgewählter) Antwort-Option, Bonus = 1)
VP
HP
ATP
AT
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
richtige Antwort
1
-3
1
-1
1
-1
1
0
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1
-3
1
-1
1
-1
1
0
falsche Antwort
-3
1
-1
1
-1
1
0
1
falsche Antwort
-3
1
-1
1
-1
1
0
1
Punktzahl, wenn alles richtig:
4
4
4
4
Punktzahl bei 1 Fehler:
0
2
2
3
Punktzahl bei 2 Fehlern:
0
0
0
2
Die grün hervorgehobenen Bewertungseinstellungen entsprechen dem Bewertungsschema einer k'Prim-Frage, bei der immer genau vier Antwort-Optionen zur Auswahl stehen.
Seit ILIAS 5.0 steht k'Prim auch als eigener Fragentyp zur Verfügung.
5 Antwort-Optionen
Gesamtpunktzahl: 5 (1 Teilpunkt pro korrekt ausgewählter (bzw. nicht ausgewählter) Antwort-Option, Bonus = 1)
VP
HP
ATP
AT
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
richtige Antwort
1
-4
1
-1.5
1
-1
1
0
richtige Antwort
1
-4
1
-1.5
1
-1
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0
richtige Antwort
1
-4
1
-1.5
1
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0
falsche Antwort
-4
1
-1.5
1
-1
1
0
1
falsche Antwort
-4
1
-1.5
1
-1
1
0
1
Punktzahl, wenn alles richtig:
5
5
5
5
Punktzahl bei 1 Fehler:
0
2.5
3
4
Punktzahl bei 2 Fehlern:
0
0
1
3
6 Antwort-Optionen
Gesamtpunktzahl: 6 (1 Teilpunkt pro korrekt ausgewählter (bzw. nicht ausgewählter) Antwort-Option, Bonus = 1)
VP
HP
ATP
AT
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
richtige Antwort
1
-5
1
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1
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1
0
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1
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-1
1
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1
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1
-2
1
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1
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1
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1
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0
1
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-5
1
-2
1
-1
1
0
1
Punktzahl, wenn alles richtig:
6
6
6
6
Punktzahl bei 1 Fehler:
0
3
4
5
Punktzahl bei 2 Fehlern:
0
0
2
4
Punktzahl bei 3 Fehlern:
0
0
0
3
8 Antwort-Optionen
Gesamtpunktzahl: 8 (1 Teilpunkt pro korrekt ausgewählter (bzw. nicht ausgewählter) Antwort-Option, Bonus = 1)
VP
HP
ATP
AT
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
richtige Antwort
1
-7
1
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1
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1
0
richtige Antwort
1
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-3
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1
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1
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-7
1
-3
1
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1
0
1
Punktzahl, wenn alles richtig:
8
8
8
8
Punktzahl bei 1 Fehler:
0
4
6
7
Punktzahl bei 2 Fehlern:
0
0
4
6
Punktzahl bei 4 Fehlern:
0
0
0
4
10 Antwort-Optionen
Gesamtpunktzahl: 10 (1 Teilpunkt pro korrekt ausgewählter (bzw. nicht ausgewählter) Antwort-Option, Bonus = 1)
VP
HP
ATP
AT
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
richtige Antwort
1
-9
1
-4
1
-1
1
0
richtige Antwort
1
-9
1
-4
1
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1
0
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1
-9
1
-4
1
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0
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1
-9
1
-4
1
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richtige Antwort
1
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1
-4
1
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1
-4
1
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-9
1
-4
1
-1
1
0
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-9
1
-4
1
-1
1
0
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-9
1
-4
1
-1
1
0
1
falsche Antwort
-9
1
-4
1
-1
1
0
1
Punktzahl, wenn alles richtig:
10
10
10
10
Punktzahl bei 1 Fehler:
0
5
8
9
Punktzahl bei 2 Fehlern:
0
0
6
8
Punktzahl bei 5 Fehlern:
0
0
0
5
n Antwort-Optionen (verallgemeinerte Formel)
Gesamtpunktzahl: \(n \cdot x\) mit \(n\) = Anzahl der Antwort-Optionen (\(x\) Teilpunkte pro korrekt ausgewählter (bzw. nicht ausgewählter) Antwort-Option, Bonus = \(x\))
VP
HP
ATP
AT
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
Ausgewählt
Nicht
ausgewählt
richtige Antwort
\(x\)
\(f_n(x)\)
\(x\)
\(f_n(x)\)
\(x\)
\(-x\)
\(x\)
\(0\)
falsche Antwort
\(f_n(x)\)
\(x\)
\(f_n(x)\)
\(x\)
\(-x\)
\(x\)
\(0\)
\(x\)
Punktzahl, wenn alles richtig:
\(n \cdot x\)
\(n \cdot x\)
\(n \cdot x\)
\(n \cdot x\)
Punktzahl bei 1 Fehler:
\(0\)
\(n \cdot x\ /\ 2\)
\((n-2) \cdot x\)
\((n-1) \cdot x\)
Punktzahl bei \(n/2\) Fehlern:
\(0\)
\(0\)
\(0\)
\((n-2) \cdot x\)
Berechnung des Malus abhängig vom Bonus \(x\) und der Anzahl der Antworten \(n\):
VP:
\(f_n(x)\)
=
\(-(n-1) \cdot x\)
mit \(n\) = Anzahl der Antwort-Optionen
HP:
\(f_n(x)\)
=
\(-(n-2) \cdot x\ /\ 2\)
mit \(n\) = Anzahl der Antwort-Optionen
ATP:
\(f(x)\)
=
\(-x\)
AT:
\(f(x)\)
=
\(0\)
Erstellung von Zuordnungsfragen

Zuordnungsmodus: Ein Term kann einer Definition zugeordnet werden (1:1)

Bei Zuordnungsfragen mit 1-zu-1-Zuordnung muss eine Zuordnung immer eindeutig sein.
Beispiel:
Darüber hinaus können Zuordnungsfragen mit Distraktoren angereichert werden, d.h. solchen Termen, die keiner Definition zuordenbar sind.
Bei der Fragenerstellung empfiehlt es sich - um die Übersicht zu behalten - die Distraktoren ans Ende zu stellen, da die Terme in den meisten Fällen ja ohnehin durchmischt werden sollten.
Beispiel:
Erstellung von Anordnungsfragen
Anordnungsfragen werden nur dann als korrekt gewertet, wenn die komplette Anordung der Terme korrekt ist. Bei einzelnen Vertauschungen gibt es keine Teilpunkte.
Beispiel:
Ordnen Sie die Wörter alphabetisch in aufsteigender Reihenfolge an:
Nagel, Auto, Musik, Eimer, Tisch, Stuhl
Auto
Eimer
Musik
Nagel
Stuhl
Tisch
Tisch
Nagel
Auto
Musik
Eimer
Stuhl
Auto
Eimer
Nagel
Musik
Stuhl
Tisch
ist richtig und
ergibt 6 Punkte
ist falsch und
ergibt 0 Punkte
ist falsch und
ergibt 0 Punkte
(keine 4 Teilpunkte)
Daher empfiehlt es sich - abhängig von dem Fachgebiet und der konkreten Fragestellung - keine Anordnungsfragen mit mehr als 5 Termen zu verwenden. Ggf. sollte geprüft werden, ob sich bei einer Fragestellung mit einer größeren Anzahl von Termen nicht besser eine Zuordnungsfrage eignet.
Beispiel:
Ordnen Sie die Wörter alphabetisch in aufsteigender Reihenfolge an:
Nagel, Auto, Musik, Eimer, Tisch, Stuhl
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Auto
Eimer
Musik
Nagel
Stuhl
Tisch
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Tisch
Nagel
Auto
Musik
Eimer
Stuhl
1.
2.
3.
4.
5.
6.
Auto
Eimer
Nagel
Musik
Stuhl
Tisch
ist richtig und
ergibt 6 Punkte
ist falsch und
ergibt 0 Punkte
ist aufgrund der
Vertauschung
nur z.T. richtig und
ergibt 4 Punkte
Erstellung numerischer Fragen mit dezimalen Schranken
Bei numerischen Fragen kann man als Lösung über die Eingabe einer unteren und einer oberen Schranke ein Intervall festlegen, in dem sich die vom Prüfling eingegebene Antwort bewegen darf. Dies ist beispielsweise sinnvoll, um mögliche Rundungsfehler bei gestellten Rechenaufgaben abzufangen.
 
Sollen in einer numerischen Frage Dezimalzahlen als Schranken verwendet werden, so müssen diese bei der Fragenerstellung immer mit Dezimalpunkt (nicht mit Komma) eingegeben werden.
Dem Prüfling steht es bei der Eingabe der Antwort allerdings frei, ob er einen Dezimalpunkt oder ein Komma verwendet. Das System wandelt beim Abschicken der Antwort ein Komma automatisch in einen Dezimalpunkt um und vergleicht sie anschließend mit den eingegebenen Schranken.
 
Wenn man bei der Fragenerstellung bei der Eingabe der Schranken fälschlicherweise ein Komma eingibt, wird hier zwar nach dem Speichern der Frage auch ein Punkt angezeigt (dies ist ein Bug in ILIAS), im System ist allerdings dennoch ein Komma hinterlegt, was dazu führt, dass der Vergleich einer vom Prüfling eingegebenen Antwort mit den Schranken fehlschlägt und der Prüfling für die Frage 0 Punkte bekommt, selbst wenn die eingegebene Antwort richtig gewesen wäre.
Numerische Frage mit dezimalen Schranken (Erstellung)
Numerische Frage mit dezimalen Schranken (Erstellung)
 
 
 
 
 
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Numerische Frage mit dezimalen Schranken (Vorschau)
Numerische Frage mit dezimalen Schranken (Vorschau)