KI-Chat und KI-Assistenten
Kurzinfo
Die KI-Werkzeuge für ILIAS ermöglichen verschiedene Funktionen wie Chat-Interaktion, Textgenerierung, Schlagwortvorschläge, Fragen-Generierung, Seitenübersetzung und Seitengestaltung. Die Anbindung erfolgt über die lokal im Hochschulrechenzentrum der JLU betriebenen sicheren Sprachmodelle, die auch im JLU kiChat eingesetzt werden (ausgezeichnet als ki@JLU).
Unterstützung der Lehre
Die Erstellung von Lernmaterialien kann durch KI-gestützte Funktionen erheblich beschleunigt werden, beispielsweise durch die automatische Generierung von Texten, Fragen und Schlagwörtern. Internationale Studierende profitieren von Übersetzungen, während interaktive Lernumgebungen durch Chatbots erweitert werden können, die Fragen beantworten und Erklärungen liefern. Zudem lassen sich Feedback- und Bewertungsprozesse optimieren, indem KI-generiertes Feedback genutzt und die Erstellung von Prüfungsaufgaben unterstützt wird.
Unterstützung des Lernens
Das selbstgesteuerte Lernen wird durch Chatbots unterstützt, die individuelle Fragen beantworten und zusätzliche Erklärungen liefern. Übungsaufgaben und Lernzusammenfassungen tragen zur Vertiefung des Verständnisses bei. Die Barrierefreiheit lässt sich durch Übersetzungen sowie die Erstellung barrierefreier Materialien verbessern. Zudem kann die Auffindbarkeit von Lernobjekten durch optimierte Metadaten erhöht werden.
Bitte beachten Sie, dass die Nutzung von KI-Werkzeugen zu ungenauem, fehlerhaftem oder diskriminierendem Output führen kann, der u.U. tatsächlichen Fakten widerspricht oder zitierte Quellen fehlerhaft wiedergibt (sog. Halluzinationen). Wir empfehlen deshalb, Ihre Studierenden grundsätzlich für die Fehleranfälligkeit von KI-Werkzeugen zu sensibilisieren. Hierzu gehört eine kritische Prüfung des von der KI generierten Outputs auf Richtigkeit und Diskriminierungsfreiheit.
Wenn Sie einen KI-Chatbot in ILIAS einsetzen, bei dem Studierende Fragen zur Prüfung stellen können, empfehlen wir Ihnen, dem KI-Chatbot einen schriftlichen Disclaimer beizufügen (Beispiel: "KI-Chatbots können Fehler machen. Überprüfen Sie wichtige Informationen.")
Didaktische Szenarien
Tutorials und Beispiele
Bitte beachten Sie, dass nur eingeloggte ILIAS-Nutzer*innen Zugriff auf die nachfolgenden KI-Chats haben.
KI-Chat
Variante 1: Einfacher KI-Chatbot
Basis: Systemprompt (Instruktionen), keine Dokumente
Aufwand: gering
Geeignet für folgende didaktische Szenarien:
- Chatbot als Tutor oder Lerncoach
- Chatbotbot als Reflexions- oder Ethikcoach
- Chatbot als Gesprächspartner in simulierten Interviews/ Rollenspielen
Variante 2: KI-Chatbot mit einem Dokument als Kontext
Basis: Systemprompt (Instruktionen); ein Dokument, das direkt im Context-Window im KI-Chatbot hochgeladen wird (maximale Größe: ein Drittel des Tokenlimits des verwendeten Sprachmodells, siehe unten)
Aufwand: gering bis mittel
Geeignet für folgende didaktische Szenarien:
- Chatbot als Tutor oder Lerncoach mit hinterlegten Informationen zu lerntheoretischen, fachdidaktischen oder fachlichen Aspekten
- Chatbot als Reflexionscoach mit beigefügtem Leitfaden, Leitfragen oder Kriterien für Reflexion
- Chatbot als wissenschaftlicher Schreib-Coach mit beigefügtem Leitfaden
- Chatbot als Feedback-Coach mit Musterlösung und Kriterien für Feedback
- Chatbot als sokratischer Gesprächspartner mit hinterlegtem Vorlesungsskript oder fachlichen Informationen
- Chatbot als FAQ-Bot zur Lehrveranstaltung mit einem beigefügtem Dokument mit allen spezifischen Informationen zur Veranstaltung
- Chatbot als Quiz-Master zum Üben durch KI-generierte Quizzes mit hinterlegten fachlichen Informationen (z.B. Vorlesungsskript)
Variante 3: KI-Chatbot mit umfangreicher Wissensbasis
Basis: Systemprompt (Instruktionen) + RAG (mehrere Dokumente, die in ILIAS dem Chatbot als Kontext mitgegeben werden)
Aufwand: mittel bis hoch
Geeignet für folgende didaktische Szenarien:
- Chatbots, für die ein umfassendes spezifisches Kontextwissen wichtig ist
KI-Chat anlegen: Öffnen Sie Ihren ILIAS-Kurs oder Ihre Gruppe und fügen Sie über den grünen Button „Neues Objekt hinzufügen“ (Kategorie „Inhalt“) einen KI-Chat hinzu. Geben Sie einen Titel ein (z.B. „Lernbegleiter Statistik I“), speichern Sie und wechseln Sie in den Reiter „Einstellungen“. Lassen Sie das Häkchen „Online“ vorerst deaktiviert, damit die Studierenden den KI-Chat erst sehen, wenn Sie ihn getestet haben.

Abbildung 1: Reiter „Inhalt“ mit dem Button „Neues Objekt hinzufügen“ (Schritt 1)
Fehlt das Objekt „KI-Chat“ in Ihrem Kurs? Prüfen Sie die Kurseinstellungen: Reiter „Rechte“ öffnen und im Bereich „Neues Objekt hinzufügen“ das Häkchen bei „KI-Chat“ setzen (für die Rolle „Kursadministration“).
Sprachmodell wählen: Wählen Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Konfiguration“ ein Sprachmodell aus. Wir empfehlen die Verwendung des Modells „KI@JLU gemma-4-26b-it (Standard-Modell)“. Klicken Sie danach auf „Aktualisieren“.
Systemprompt schreiben: Der Systemprompt ist die „Betriebsanleitung“ des KI-Chats: Er legt fest, wer der Bot ist, für wen er da ist und was er darf. Tragen Sie ihn unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Instruktionen“ ein; die Studierenden sehen ihn nicht. Informationen zur Formulierung von Prompts finden Sie z.B. auf unserer E-Learning-Wegweiser-Seite "Künstliche Intelligenz in der Hochschullehre". Klicken Sie danach auf „Aktualisieren“.
Ein guter Systemprompt enthält fünf Teile:
- Rolle (Wer ist der Bot?),
- Kontext (Für wen und wofür?),
- Anweisungen (Wie soll er vorgehen?),
- Grenzen (Was darf er nicht?) und
- Tonfall (Wie klingt er?).
Seien Sie konkret („Erkläre mit Beispielen aus der Vorlesung“ statt „Sei hilfreich“), benennen Sie Grenzen klar, vermeiden Sie Widersprüche.
Einleitung, Hinweis und Erweiterungen festlegen:
- Dokumentenunterstützung: Der einfache KI-Chat arbeitet ohne Dokumente; lassen Sie das Feld „Dokumentenunterstützung“ auf „Keine“.
- Einleitung (empfohlen): Schreiben Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Einleitung“ einen Text, der den Studierenden als erste Äußerung der KI angezeigt wird. Erklären Sie darin kurz, wofür der Chat da ist (z.B. „Hast du noch Fragen zur Veranstaltung? Gerne erkläre ich dir, was du zum Thema „Empirische Sozialforschung“ wissen möchtest.“).
- Hinweis (optional): Hinterlegen Sie im Feld „Hinweis“ einen Text, z.B. einen Disclaimer („KI-Chatbots können Fehler machen. Überprüfen Sie wichtige Informationen.“) oder bei Rätsel- und Rollenspiel-Szenarien einen Lösungshinweis. Der Hinweis erscheint nicht automatisch, sondern erst, wenn Studierende unter dem Eingabefeld auf „Hinweis anzeigen“ klicken. Mit „Hinweis x Eingaben anzeigen“ legen Sie fest, nach wie vielen Eingaben diese Schaltfläche erscheint (0 = Hinweis deaktiviert).
- Erweiterungen (optional): Aktivieren Sie im Unterreiter „Erweiterungen“ über das Menü „Aktionen“ → „Aktivieren“ nur die Optionen, die zu Ihrer Lehrveranstaltung passen:
- Diagramme: Diese Erweiterung erlaubt der KI, Sequenz-, Klassen-, State-, Entity-Relation-, Gantt-, Flow-Diagramme und ähnliche zu generieren.
- Mind-Maps: Diese Erweiterung erlaubt der KI die Erstellung von Mind-Maps.
- Charts (beta-Status): Diese Erweiterung erlaubt der KI die Erstellung von Balken- und Liniendiagrammen.
- Evaluation (optional): Möchten Sie die Konversationen Ihrer Studierenden auswerten, aktivieren Sie „Download aller Konversationen“ vor dem ersten Test. Die Einstellung lässt sich nicht mehr ändern, sobald die erste Konversation geführt wurde. Informieren Sie Ihre Studierenden: Die Teilnahme ist freiwillig, Daten werden ausschließlich anonymisiert und nur bei Zustimmung an Sie gesendet.
- Weitere Optionen: „Konversationen automatisch speichern“ (Gespräche bleiben für die Studierenden erhalten), „Teilen“ (Studierende können Konversationen mit Kurs- oder Gruppenrollen teilen) und „Kachelbild“ (Bild für die Kachelansicht des Kurses).

Abbildung 2: Reiter „Einstellungen“ mit Instruktionen und Einleitung (Schritte 3 und 4)
Testen: Öffnen Sie den Reiter „Inhalt“ und testen Sie ausgiebig, ob der Chat tut, was Sie mit dem Systemprompt bezwecken. Stellen Sie Fragen, wie Ihre Studierenden sie stellen würden. Prüfen Sie, ob der Chat seine Rolle und seine Grenzen einhält und in einem kurzen Dialog mit Nachfragen beim Thema bleibt. Wenn eine Antwort nicht passt, ändern Sie zuerst den Systemprompt (Schritt 3) und testen Sie erneut. Notieren Sie Ihre Testfragen, um sie nach jeder Änderung zu wiederholen.

Abbildung 3: Test des KI-Chats im Reiter „Inhalt“ (Schritt 6)
Online schalten: Setzen Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ das Häkchen bei „Online“ und klicken Sie auf „Aktualisieren“. Ab jetzt sehen die Studierenden den KI-Chat im Kurs. Wir empfehlen, den Studierenden Rückmeldungen zum KI-Chat zu ermöglichen, z.B. über eine anonyme ILIAS-Umfrage oder ein ILIAS-Forum.
Weitere Informationen:
- Lernende können mehrere Konversationen nutzen und verwalten.
- Wenn das Sprachmodell Markdown nutzt, werden die grundlegenden Formatierungen wie Listen und Überschriften entsprechend überführt.
- Wenn das Sprachmodell Formeln als TeX ausgibt, werden diese mittels MathJax ausgegeben.
KI-Chat anlegen: Öffnen Sie Ihren ILIAS-Kurs oder Ihre Gruppe und fügen Sie über den grünen Button „Neues Objekt hinzufügen“ (Kategorie „Inhalt“) einen KI-Chat hinzu. Geben Sie einen Titel ein (z.B. „Lernbegleiter Statistik I“), speichern Sie und wechseln Sie in den Reiter „Einstellungen“. Lassen Sie das Häkchen „Online“ vorerst deaktiviert, damit die Studierenden den KI-Chat erst sehen, wenn Sie ihn getestet haben.

Abbildung 1: Reiter „Inhalt“ mit dem Button „Neues Objekt hinzufügen“ (Schritt 1)
Fehlt das Objekt „KI-Chat“ in Ihrem Kurs? Prüfen Sie die Kurseinstellungen: Reiter „Rechte“ öffnen und im Bereich „Neues Objekt hinzufügen“ das Häkchen bei „KI-Chat“ setzen (für die Rolle „Kursadministration“).
Sprachmodell wählen: Wählen Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Konfiguration“ ein Sprachmodell aus. Wir empfehlen die Verwendung des Modells „KI@JLU gemma-4-26b-it (Standard-Modell)“. Klicken Sie danach auf „Aktualisieren“.
Systemprompt schreiben: Der Systemprompt ist die „Betriebsanleitung“ des KI-Chats: Er legt fest, wer der Bot ist, für wen er da ist und was er darf. Tragen Sie ihn unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Instruktionen“ ein; die Studierenden sehen ihn nicht. Informationen zur Formulierung von Prompts finden Sie z.B. auf unserer E-Learning-Wegweiser-Seite "Künstliche Intelligenz in der Hochschullehre". Klicken Sie danach auf „Aktualisieren“.
Ein guter Systemprompt enthält fünf Teile:
- Rolle (Wer ist der Bot?),
- Kontext (Für wen und wofür?),
- Anweisungen (Wie soll er vorgehen?),
- Grenzen (Was darf er nicht?) und
- Tonfall (Wie klingt er?).
Seien Sie konkret („Erkläre mit Beispielen aus der Vorlesung“ statt „Sei hilfreich“), benennen Sie Grenzen klar, vermeiden Sie Widersprüche.
Einleitung, Hinweis und Erweiterungen festlegen:
- Einleitung (empfohlen): Schreiben Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Einleitung“ einen Text, der den Studierenden als erste Äußerung der KI angezeigt wird. Erklären Sie darin kurz, wofür der Chat da ist (z.B. „Hast du noch Fragen zur Veranstaltung? Gerne erkläre ich dir, was du zum Thema „Empirische Sozialforschung“ wissen möchtest.“).
- Hinweis (optional): Hinterlegen Sie im Feld „Hinweis“ einen Text, z.B. einen Disclaimer („KI-Chatbots können Fehler machen. Überprüfen Sie wichtige Informationen.“) oder bei Rätsel- und Rollenspiel-Szenarien einen Lösungshinweis. Der Hinweis erscheint nicht automatisch, sondern erst, wenn Studierende unter dem Eingabefeld auf „Hinweis anzeigen“ klicken. Mit „Hinweis x Eingaben anzeigen“ legen Sie fest, nach wie vielen Eingaben diese Schaltfläche erscheint (0 = Hinweis deaktiviert).
- Erweiterungen (optional): Aktivieren Sie im Unterreiter „Erweiterungen“ über das Menü „Aktionen“ → „Aktivieren“ nur die Optionen, die zu Ihrer Lehrveranstaltung passen:
- Diagramme: Diese Erweiterung erlaubt der KI, Sequenz-, Klassen-, State-, Entity-Relation-, Gantt-, Flow-Diagramme und ähnliche zu generieren.
- Mind-Maps: Diese Erweiterung erlaubt der KI die Erstellung von Mind-Maps.
- Charts (beta-Status): Diese Erweiterung erlaubt der KI die Erstellung von Balken- und Liniendiagrammen.
- Evaluation (optional): Möchten Sie die Konversationen Ihrer Studierenden auswerten, aktivieren Sie „Download aller Konversationen“ vor dem ersten Test. Die Einstellung lässt sich nicht mehr ändern, sobald die erste Konversation geführt wurde. Informieren Sie Ihre Studierenden: Die Teilnahme ist freiwillig, Daten werden ausschließlich anonymisiert und nur bei Zustimmung an Sie gesendet.
- Weitere Optionen: „Konversationen automatisch speichern“ (Gespräche bleiben für die Studierenden erhalten), „Teilen“ (Studierende können Konversationen mit Kurs- oder Gruppenrollen teilen) und „Kachelbild“ (Bild für die Kachelansicht des Kurses).

Abbildung 2: Reiter „Einstellungen“ mit Instruktionen und Einleitung (Schritte 3 und 4)
Dokument als Kontext hochladen: Wählen Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Dokumentenunterstützung“ die Option „Context-Window“ aus und klicken Sie auf „Aktualisieren“. Wechseln Sie dann in den neuen Unterreiter „Dokumente“ (oben unter „Einstellungen“) und laden Sie hier Ihr Kontext-Dokument hoch (Text-, Word- oder PDF-Datei).
Achten Sie darauf, dass das Dokument nicht zu groß ist, da sonst schnell das Tokenlimit der Sprachmodelle überschritten wird (maximal ein Drittel des Context-Windows).
Zur Orientierung:
- 24.000 Tokens entspricht rund 9.000 Wörtern bzw. 56.000 Zeichen.
\(\Rightarrow\) Das Dokument sollte daher maximal 8.000 Tokens umfassen. Das entspricht rund 3.000 Wörtern bzw. 19.000 Zeichen.
\(\quad\) Bei entsprechender Formatierung* entspricht das rund 6 DinA4-Seiten reinen Texts. - 64.000 Tokens entspricht rund 24.000 Wörtern bzw. 150.000 Zeichen.
\(\Rightarrow\) Das Dokument sollte daher maximal 21.500 Tokens umfassen. Das entspricht rund 8.000 Wörtern bzw. 50.000 Zeichen.
\(\quad\) Bei entsprechender Formatierung* entspricht das rund 15 DinA4-Seiten reinen Texts. - 128.000 Tokens entspricht rund 48.000 Wörtern bzw. 300.000 Zeichen.
\(\Rightarrow\) Das Dokument sollte daher maximal 43.000 Tokens umfassen. Das entspricht rund 16.000 Wörtern bzw. 100.000 Zeichen.
\(\quad\) Bei entsprechender Formatierung* entspricht das rund 30 DinA4-Seiten reinen Texts.
__________
* Formatierung mit (Zwischen-)Überschriften, aber ohne Tabellen, Abbildungen etc., Schriftart: Times New Roman, Schriftgröße 12pt, linker/rechter Rand: 3cm, oberer/unterer Rand: 2,5cm, einzeiliger Zeilenabstand
Beispiel-Dokumente (PDF): Blindtext-Dokument mit 24.000 Tokens.pdf, Blindtext-Dokument mit 64.000 Tokens.pdf
Abbildung 3: Einstellung „Context-Window“ unter „Dokumentenunterstützung“ (Schritt 5)
- 24.000 Tokens entspricht rund 9.000 Wörtern bzw. 56.000 Zeichen.
Testen: Öffnen Sie den Reiter „Inhalt“ und testen Sie ausgiebig, ob der Chat tut, was Sie mit dem Systemprompt bezwecken. Stellen Sie Fragen, wie Ihre Studierenden sie stellen würden. Prüfen Sie, ob der Chat seine Rolle und seine Grenzen einhält und in einem kurzen Dialog mit Nachfragen beim Thema bleibt. Wenn eine Antwort nicht passt, ändern Sie zuerst den Systemprompt (Schritt 3) und testen Sie erneut. Notieren Sie Ihre Testfragen, um sie nach jeder Änderung zu wiederholen.
- Stellen Sie auch Fragen, deren Antwort im Dokument steht (ist die Antwort richtig?), und
- Fragen, deren Antwort nicht darin steht (sagt der Chat das, statt etwas zu erfinden?).

Abbildung 4: Test des KI-Chats im Reiter „Inhalt“ (Schritt 6)
Online schalten: Setzen Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ das Häkchen bei „Online“ und klicken Sie auf „Aktualisieren“. Ab jetzt sehen die Studierenden den KI-Chat im Kurs. Wir empfehlen, den Studierenden Rückmeldungen zum KI-Chat zu ermöglichen, z.B. über eine anonyme ILIAS-Umfrage oder ein ILIAS-Forum.
Weitere Informationen:
- Lernende können mehrere Konversationen nutzen und verwalten.
- Wenn das Sprachmodell Markdown nutzt, werden die grundlegenden Formatierungen wie Listen und Überschriften entsprechend überführt.
- Wenn das Sprachmodell Formeln als TeX ausgibt, werden diese mittels MathJax ausgegeben.
- Es kann eine Text, Word oder PDF Datei als Grundlage genutzt werden. Die Texte der Datei werden in den Chat integriert.
- Aktuell befinden wir uns in einer Pilotphase. Wenn Sie eigene Wissensressourcen (mehr als ein Dokument) für Ihren KI-Chat nutzen wollen, kontaktieren Sie bitte den ILIAS-Support (ilias@uni-giessen.de). Wir fügen Sie dann gerne der Gruppe der Pilot- und Test-User hinzu.
- Sie benötigen darüber hinaus
- Schreibrechte in einem ILIAS-Kurs (Rolle „Kursadministration“ oder „Kurstutor*in“ mit Rechten zum Anlegen von Objekten),
- Ihre Materialien als Dateien (z.B. PDF) oder ILIAS-Lernmodule und
- etwa 30 bis 60 Minuten Zeit, davon bis zu 30 Minuten Wartezeit für die Indexierung.
- Als Ressourcen können aktuell Dateien (z.B. PDF) und ILIAS-Lernmodule genutzt werden. Sie müssen bereits in ILIAS liegen, bevor Sie sie mit dem KI-Chat verknüpfen – am besten im selben Kurs, in dem auch der KI-Chat liegt. Die Ressourcen werden in den Antworten des KI-Chats verlinkt, sodass Studierende direkt darauf zugreifen können.
Vorbereitung der Ressourcen:
- Legen Sie im Kurs über „Neues Objekt hinzufügen“ Ihre Lernmaterialien, die Sie als Ressource für den KI-Chat nutzen wollen, an: „Inhalt“ → „Datei“ oder „Lernmodul ILIAS“
- Vergeben Sie jeder Datei einen sprechenden, eindeutigen Titel (z.B. „Skript Statistik I – Kapitel 3 Regression“ statt „scan_0815.pdf“). Der Titel erscheint im KI-Chat als Quellenangabe. Nutzen Sie die Option, Metadaten zu Ihrem Lernmaterial zu vergeben, da diese für die Darstellung der Quellenangaben im KI-Chat genutzt werden (Autor, Titel, Jahr).
KI-Chat anlegen: Öffnen Sie Ihren ILIAS-Kurs oder Ihre Gruppe und fügen Sie über den grünen Button „Neues Objekt hinzufügen“ (Kategorie „Inhalt“) einen KI-Chat hinzu. Geben Sie einen Titel ein (z.B. „Lernbegleiter Statistik I“), speichern Sie und wechseln Sie in den Reiter „Einstellungen“. Lassen Sie das Häkchen „Online“ vorerst deaktiviert, damit die Studierenden den KI-Chat erst sehen, wenn Sie ihn getestet haben.

Abbildung 1: Reiter „Inhalt“ mit dem Button „Neues Objekt hinzufügen“ (Schritt 1)
Fehlt das Objekt „KI-Chat“ in Ihrem Kurs? Prüfen Sie die Kurseinstellungen: Reiter „Rechte“ öffnen und im Bereich „Neues Objekt hinzufügen“ das Häkchen bei „KI-Chat“ setzen (für die Rolle „Kursadministration“).
Sprachmodell wählen: Wählen Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Konfiguration“ die Konfiguration „RAG mit Gemma-4-26b-it“ aus (Standard für Fragen zu Kursmaterialien). Die anderen Einträge der Liste arbeiten ohne Ressourcen.

Abbildung 2: Reiter „Einstellungen“ mit dem Feld „Konfiguration“ (RAG-Modell), der Dokumentenunterstützung „Keine“ und dem Button „Aktualisieren“ (Schritt 2)
Systemprompt schreiben: Der Systemprompt ist die „Betriebsanleitung“ des KI-Chats: Er legt fest, wer der Bot ist, für wen er da ist und was er darf. Tragen Sie ihn unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Instruktionen“ ein; die Studierenden sehen ihn nicht. Informationen zur Formulierung von Prompts finden Sie z.B. auf unserer E-Learning-Wegweiser-Seite "Künstliche Intelligenz in der Hochschullehre". Klicken Sie danach auf „Aktualisieren“.
Ein guter Systemprompt enthält fünf Teile:
- Rolle (Wer ist der Bot?),
- Kontext (Für wen und wofür?),
- Anweisungen (Wie soll er vorgehen?),
- Grenzen (Was darf er nicht?) und
- Tonfall (Wie klingt er?).
Seien Sie konkret („Erkläre mit Beispielen aus der Vorlesung“ statt „Sei hilfreich“), benennen Sie Grenzen klar, vermeiden Sie Widersprüche.
4. Einleitung, Hinweis und Erweiterungen festlegen:
- Einleitung (empfohlen): Schreiben Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ im Feld „Einleitung“ einen Text, der den Studierenden als erste Äußerung der KI angezeigt wird. Erklären Sie darin kurz, wofür der Chat da ist (z.B. „Hast du noch Fragen zur Veranstaltung? Gerne erkläre ich dir, was du zum Thema „Empirische Sozialforschung“ wissen möchtest.“).
- Hinweis (optional): Hinterlegen Sie im Feld „Hinweis“ einen Text, z.B. einen Disclaimer („KI-Chatbots können Fehler machen. Überprüfen Sie wichtige Informationen.“) oder bei Rätsel- und Rollenspiel-Szenarien einen Lösungshinweis. Der Hinweis erscheint nicht automatisch, sondern erst, wenn Studierende unter dem Eingabefeld auf „Hinweis anzeigen“ klicken. Mit „Hinweis x Eingaben anzeigen“ legen Sie fest, nach wie vielen Eingaben diese Schaltfläche erscheint (0 = Hinweis deaktiviert).
- Erweiterungen (optional): Aktivieren Sie im Unterreiter „Erweiterungen“ über das Menü „Aktionen“ → „Aktivieren“ nur die Optionen, die zu Ihrer Lehrveranstaltung passen:
- Diagramme: Diese Erweiterung erlaubt der KI, Sequenz-, Klassen-, State-, Entity-Relation-, Gantt-, Flow-Diagramme und ähnliche zu generieren.
- Mind-Maps: Diese Erweiterung erlaubt der KI die Erstellung von Mind-Maps.
- Charts (beta-Status): Diese Erweiterung erlaubt der KI die Erstellung von Balken- und Liniendiagrammen.
- Evaluation (optional): Möchten Sie die Konversationen Ihrer Studierenden auswerten, aktivieren Sie „Download aller Konversationen“ vor dem ersten Test. Die Einstellung lässt sich nicht mehr ändern, sobald die erste Konversation geführt wurde. Informieren Sie Ihre Studierenden: Die Teilnahme ist freiwillig, Daten werden ausschließlich anonymisiert und nur bei Zustimmung gespeichert. Sie können die Konversationsdaten jederzeit als .zip-Archiv herunterladen.
- Weitere Optionen: „Konversationen automatisch speichern“ (Gespräche bleiben für die Studierenden erhalten), „Teilen“ (Studierende können Konversationen mit Kurs- oder Gruppenrollen teilen) und „Kachelbild“ (Bild für die Kachelansicht des Kurses).

Abbildung 3: Reiter „Einstellungen“ mit Instruktionen und Einleitung (Schritte 3 und 4)
Ressourcen hinzufügen und Indexierung abwarten: Die Materialien binden Sie in diesem Schritt über den Unterreiter „Ressourcen“ ein; das Feld „Dokumentenunterstützung“ bleibt auf „Keine“. Wählen Sie nur Ressourcen aus, die in Ihrem aktuellen Kurs liegen, damit Ihre Studierenden auf die Quellen zugreifen können.
- Öffnen Sie „Einstellungen“ → „Ressourcen“ und klicken Sie auf „Ressourcen hinzufügen“.
- Klicken Sie im Formular auf „Auswählen“. Ein Auswahlbaum des Magazins öffnet sich. Klappen Sie Ihren Kurs und den Ordner mit Ihren Materialien auf, setzen Sie bei jeder gewünschten Datei bzw. jedem Lernmodul ein Häkchen (nur diese haben ein Kästchen; Kurse und Ordner dienen der Navigation) und klicken Sie oben auf „Auswählen“.
- Zurück im Formular klicken Sie auf „Speichern“ („Zurücksetzen“ leert die Auswahl). Die Ressourcen erscheinen in einer Tabelle mit den Spalten „Title“, „Hinzugefügt“, „Indexiert“, „Veraltet“, „Im Kontext“ und „Aktionen“.
- Wartezeit bis zu 30 Minuten: Die Indexierung passiert nicht sofort. Ein Skript läuft alle 15 Minuten; damit eine Ressource im Kontext ist, muss es zweimal laufen. Erst wenn in der Spalte „Im Kontext“ der Wert nicht mehr 0 ist, nutzt der KI-Chat die Ressource. Direkt nach dem Hinzufügen steht in allen Spalten noch 0. Testen Sie vorher nicht – der KI-Chat würde ohne Ihre Materialien antworten.
- Extrahierte Inhalte prüfen: Prüfen Sie nach der Indexierung im Bereich „Ressourcen“, welcher Text aus Ihren Dateien extrahiert wurde. Fehlt Text (z.B. bei eingescannten Seiten) oder sind Formeln und Tabellen zerstückelt, kann der KI-Chat diese Inhalte nicht richtig nutzen. Bereiten Sie die Datei dann neu auf (siehe „Datenaufbereitung“).
- Ändern Sie eine Datei später, zeigt die Spalte „Veraltet“, ob der Index noch zur aktuellen Fassung passt. Planen Sie nach Änderungen wieder bis zu 30 Minuten ein.

Abbildung 4: Unterreiter „Ressourcen“ mit dem Button „Ressourcen hinzufügen“ und der Ressourcentabelle (Schritt 5)

Abbildung 5: Ressourcenliste mit der Spalte „Indexiert“ (Schritt 5)
Testen: Öffnen Sie den Reiter „Inhalt“ und testen Sie ausgiebig, ob der Chat tut, was Sie mit dem Systemprompt bezwecken. Stellen Sie Fragen, wie Ihre Studierenden sie stellen würden. Prüfen Sie, ob der Chat seine Rolle und seine Grenzen einhält und in einem kurzen Dialog mit Nachfragen beim Thema bleibt. Wenn eine Antwort nicht passt, ändern Sie zuerst den Systemprompt (Schritt 3) und testen Sie erneut. Notieren Sie Ihre Testfragen, um sie nach jeder Änderung zu wiederholen.
- Stellen Sie eine Frage, deren Antwort in Ihren Materialien steht: Ist die Antwort richtig und wird die passende Ressource verlinkt?
- Stellen Sie eine Frage, die nicht in den Materialien steht: Sagt der KI-Chat das, statt etwas zu erfinden?
- Stellen Sie eine Frage, die der KI-Chat nicht beantworten soll (z.B. „Löse Übung 3 für mich“): Hält er die Grenzen aus dem Systemprompt ein?
- Stellen Sie eine Frage zu einer Formel oder Tabelle: Wird sie korrekt wiedergegeben?
- Passt eine Antwort nicht, prüfen Sie neben dem Systemprompt (Schritt 3) auch Ihre Materialien (Vorbereitung und Schritt 5).

Abbildung 6: Test des KI-Chats im Reiter „Inhalt“ (Schritt 6)
Online schalten: Setzen Sie unter „Einstellungen“ → „Allgemeine Einstellungen“ das Häkchen bei „Online“ und klicken Sie auf „Aktualisieren“. Ab jetzt sehen die Studierenden den KI-Chat im Kurs. Wir empfehlen, den Studierenden Rückmeldungen zum KI-Chat zu ermöglichen, z.B. über eine anonyme ILIAS-Umfrage oder ein ILIAS-Forum.
- Lernende können mehrere Konversationen nutzen und verwalten.
- Wenn das Sprachmodell Markdown nutzt, werden die grundlegenden Formatierungen wie Listen und Überschriften entsprechend überführt.
- Wenn das Sprachmodell Formeln als TeX ausgibt, werden diese mittels MathJax ausgegeben.
- Der Unterreiter „Übertragene Daten“ unter „Einstellungen“ ist rein informativ: Er listet auf, welche Daten der KI-Chat an das Sprachmodell und an den RAG-Dienst überträgt. Hier ist nichts einzustellen.
Der KI-Chat kann nur so gut antworten, wie es die Materialien erlauben. Diese fünf Punkte verbessern die Antworten am meisten:
- Barrierefreie Dokumente nutzen: Echter Text statt Scans, klare Überschriften, Tabellen als Tabellen.
- Metadaten in ILIAS pflegen: Öffnen Sie die Datei bzw. das Lernmodul und tragen Sie im Reiter „Metadaten“ mindestens Titel, Beschreibung und Schlagwörter ein, bei Bedarf auch Beitragende Personen (Autor*in) und Lizenz, damit der KI-Chat die Quellen eindeutig benennen kann.
- Sprechende, eindeutige Titel vergeben: Der Dateititel wird im KI-Chat als Quelle verlinkt.
- Nur nötige Dateien verwenden: Doppelte, veraltete oder themenfremde Dokumente verschlechtern die Antworten.
- Ressourcen aus dem aktuellen Kurs nutzen: Liegen die Ressourcen im selben Kurs, können die Studierenden die verlinkten Quellen direkt öffnen.
Beispiel-Systemprompt für einen KI-Chat mit RAG
Kopieren Sie diesen Prompt in das Feld „Instruktionen“ und passen Sie die Angaben in eckigen Klammern an:
<role>
Du bist ein geduldiger Lernbegleiter für die Lehrveranstaltung [Name der Veranstaltung] an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
</role>
<context>
Die Nutzenden sind Studierende im [Semester / Studiengang]. Deine Wissensgrundlage sind die Kursmaterialien, die dir als Ressourcen zur Verfügung stehen.
</context>
<instructions>
- Beantworte Fragen ausschließlich auf Grundlage der Kursmaterialien.
- Nenne zu jeder Aussage die Quelle (Titel der Ressource, wenn möglich Kapitel oder Seite).
- Erkläre Schritt für Schritt und prüfe mit einer kurzen Rückfrage, ob die Erklärung verstanden wurde.
- Ist eine Frage unklar, stelle zuerst eine kurze Rückfrage.
</instructions>
<constraints>
- Steht etwas nicht in den Materialien, sage: „Das steht nicht in den Kursmaterialien.“ und verweise auf [Lehrperson / Sprechstunde].
- Gib keine vollständigen Lösungen für Übungs- oder Prüfungsaufgaben, sondern Hinweise zum Lösungsweg.
- Erfinde keine Quellen, Zahlen oder Zitate.
</constraints>
<tone>
Freundlich, ermutigend, fachlich präzise. Antworte auf Deutsch, außer die Frage ist auf Englisch.
</tone>
Sobald KI-Chats im Magazin angelegt wurden (über den Button "Neues Objekt hinzufügen"), können sie auch über den Seiteneditor in Lernmodul oder Magazinseiten integriert werden (über den Button "Seite bearbeiten" - "Plus-Zeichen" - "KI-Inhalte einfügen").
- Innerhalb von Lernmodulen können die aktuelle oder vorherige Seiten als Grundlage des Chats genutzt werden.
- Zusätzlich können die Instruktionen (Prompts) angepasst werden.
Beispiel
Der hier eingebettete KI-Chat ist nur für angemeldete Nutzerinnen und Nutzer sichtbar.
KI-Assistenten
Der Seiteneditor erlaubt die Generierung von Texten direkt in Inhaltsmodulen wie Lernmodulen, Wikis oder Magazinseiten. Die Funktion ist im Seiteneditor über den Punkt "KI-Inhalte einfügen" im "+"-Menü erreichbar. Mit Hilfe eines Prompts können Inhalte generiert werden, die an der entsprechenden Stelle in die Seite eingefügt werden.
- Falls vom Sprachmodell unterstützt, werden Markdown-Formatierungen wie Überschriften und Listen in die Formate des Seiteneditors konvertiert.
- TeX-Formeln werden bei aktivierter MathJax Unterstützung eingebettet ausgegeben.
Beispiel
Innerhalb von Lernmodulen können auf der Grundlage von Seiteninhalten Multiple-Choice, Single Choice und Textfragen generiert werden. Die Funktion ist im Seiteneditor über den Punkt "KI-Inhalte einfügen" im "+"-Menü erreichbar. Hier steht nun ein Reiter "Fragen" zur Verfügung, in welchem ein Formular die Auswahl der aktuellen Seite oder eine Anzahl von vorhergehenden oder nachfolgenden Seiten anbietet. Diese Seiten sind Grundlage für die Fragenerstellung. Zudem kann der Fragentyp (Single, Multiple, Text) und die Anzahl der zu generierenden Fagen ausgewählt werden. Textfragen werden dabei als reine Textparagraphen generiert.
- Generierte Fragen werden direkt in den Seiteninhalt eingebettet.
Beispiel
Im Lernmoduleditor kann über die Metabar eine Funktion zur Extraktion von Fragen aus dem Lernmodul aufgerufen werden. Es werden eine oder mehrere Seiten des Lernmoduls ausgewählt, deren Inhalte zur Fragengeneration genutzt werden. Zudem kann der Fragentyp (Single, Multiple, Text) und die Anzahl der zu generierenden Fagen ausgewählt werden. Der Benutzer benötigt das Schreibrecht am Ziel-Fragenpool um die Fragen dort speichern zu können.
Beispiel
Diese Funktion steht in der Metabar zur Verfügung, wenn Metadaten von Lernmodulseiten editiert werden. Das Sprachmodell schlägt auf der Basis des Seiteninhaltes dann Schlagwörter vor.
Beispiel
Diese Funktion steht in mehrsprachigen Lernmodulen beim Editieren von Seiten zur Verfügung. Voraussetzung ist, dass die Seite in der Basissprache existiert, aber in einer weiteren Sprache noch nicht. Die Funktion erstellt die neue Sprachvariante mit dem übersetzten Text.
Beispiel
Weitere Beispiele und mehr ...
Beispiele zur Nutzung von KI-Chatbots in der Lehre finden Sie in unserem Blogbeitrag "Intelligente und personalisierte Lernbegleitung für Ihre Studierenden - mit dem KI-Chat in ILIAS"
Die hier eingebetteten KI-Chats sind nur für angemeldete Nutzerinnen und Nutzer sichtbar.
Beispiele
Welcher Lehrertyp motiviert Dich mehr?
Dein Name ist Susan Doyle. Du bist eine empathische und geduldige Englischlehrerin für die 4. Klasse in einer Grundschule. Du bist dieses Jahr neu an die Schule gekommen und hochmotiviert. Dein Ziel ist es, den Kindern mit klaren Erklärungen und freundlichen Tipps die englische Grammatik nahe zu bringen und ihnen bei der Erweiterung ihres Wortschatzes zu helfen. Wenn ein Kind eine Antwort falsch hat, bietest du ihm ermutigend einen zweiten Versuch an. Bei fortgesetzten Schwierigkeiten erklärst du behutsam die richtige Antwort und die zugrunde liegende Regel oder Bedeutung. Antworte auf Englisch, außer wenn Du gebeten wirst auf Deutsch zu antworten.
Dein Name ist Pete Clock. Du bist ein missmutiger, bösartiger, niederträchtiger und sadistischer Englischlehrer für die 4. Klasse in einer Grundschule. Du stehst kurz vor Deiner Pensionierung. Du hasst Deinen Beruf und lässt das auch Deine Schüler wissen. Du sollst den Kindern die englische Grammatik nahe bringen und ihnen bei der Erweiterung ihres Wortschatzes helfen. Wenn ein Kind eine Antwort falsch hat, äußerst Du Deine Verachtung für das Kind. Bei fortgesetzten Schwierigkeiten verrätst Du die richtige Antwort und sagst das Kind soll die zugrunde liegende Regel oder Bedeutung in einem Buch nachschlagen. Antworte auf Englisch, außer wenn Du gebeten wirst auf Deutsch zu antworten.
Leerer Titel
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Anleitung des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) - Zentrum für mediales Lernen
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Anleitung des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) - Zentrum für mediales Lernen
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Anleitung des KIT (Karlsruher Institut für Technologie) - Zentrum für mediales Lernen
Provider | Name | Context-Window | Features | Merkmale |
|---|---|---|---|---|
KI@JLU | Gemma-4-26b-it | 256.000 Tokens |
|
|
KI@JLU | Qwen3.8-27b | 1.000.000 Tokens |
| |
KI@JLU | Qwen3.8-27-fast | 256.000 Tokens |
| |
Anthropic (USA) | Claude Haiku 4.5 | 204.800 Tokens |
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Anthropic (USA) | Claude Sonnet 5.5 | 1.128.000 Tokens |
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Google (USA) | Gemini Flash-Lite 3.5 | 1.048.576 Tokens |
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OpenAI (USA) | GPT 5.4 | 1.048.576 Tokens |
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OpenAI (USA) | GPT 5.6 Terra | 940.000 Tokens |
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Hinweis: Reasoning (internes Nachdenken der KI) verbessert die Antwortqualität aktueller Sprachmodelle bei komplexen Aufgaben drastisch, ist jedoch für einfache Alltagskontexturen ein massiver Effizienznachteil, da die Antwortzeiten hierdurch massiv verlängert werden. Nutzen Sie Reasoning deshalb nicht für Standard-Szenarien, sondern nur für Chats, in denen Studierende mit Hilfe der KI mathematische Beweise, wissenschaftliche Analysen oder mehrstufige Planungen durchführen sollen. Sollten Sie Bedarf an der Nutzung von Reasoning in einem anderen als den aufgeführten Sprachmodellen haben, wenden Sie sich bitte an den ILIAS-Support: ilias@uni-giessen.de.
[1] Das Sprachmodell verwendet teilweise die Delimiter $..$ und $$...$$, die von MathJax 3 nicht unterstützt werden, wodurch die entsprechenden Formeln nicht gerendert werden. Als Abhilfe ergänzen Sie folgende Instruktion: "Bitte verwende für die Formatierung von LaTeX-Formeln ausschließlich \( ... \) für Inline-Mathematik und \[ ... \] für abgesetzte Formeln (Display Math). Vermeide die Verwendung von einleitenden oder abschließenden Dollarzeichen ($...$) für Inline-Formeln sowie doppelte Dollarzeichen ($$...$$) für abgesetzte Formeln."
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