Als Variationsweite, auch Spannweite, wird die Differenz zwischen dem größten (xmax) und dem kleinsten Wert (xmin) der Verteilung bezeichnet. Sie beschreibt die Größe des Bereichs, innerhalb derer sich die Daten befinden. Variationsweite wird teilweise auf Englisch als Range bezeichnet. Da es ein Minimum und Maximum geben muss, setzt die Variationsweite voraus, dass die Daten eine Rangordnung haben, also ordinalskaliert sind.
V=R=xmax–xmin
Im Beispiel von oben, der Anzahl von politikwissenschaftlichen Büchern, war:
xmax=31 und xmin=1
Hiermit erhalten die im konkreten Fall die Variationsweite:
V=R=xmax–xmin=31−1=30
Siehe auch: Gehring & Weins (2009, Kapitel 6.2.2).